{"id":4605,"date":"2020-09-03T14:32:45","date_gmt":"2020-09-03T12:32:45","guid":{"rendered":"https:\/\/glashausfrankfurt.de\/?p=4605"},"modified":"2020-09-05T21:23:47","modified_gmt":"2020-09-05T19:23:47","slug":"element-feuer-licht-der-mensch-ist-kein-fleisch-oder-pflanzenfresser-sondern-ein-lichtsauger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glashausfrankfurt.de\/de\/2020\/09\/03\/element-feuer-licht-der-mensch-ist-kein-fleisch-oder-pflanzenfresser-sondern-ein-lichtsauger\/","title":{"rendered":"Elemente &#038; Ern\u00e4hrung: Feuer \/ Licht &#8211; Der Mensch ist kein Fleisch- oder Pflanzenfresser, sondern ein \u00bbLichts\u00e4uger\u00ab."},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn ich als Kind alle vierzehn Tage meine Gro\u00dfmutter besuchte, spielte sich das Leben in der K\u00fcche und vor allem am Herd ab. Es wurde st\u00e4ndig und stundenlang gekocht. Was gerade im Garten wuchs, landete auf dem Teller. Zum Sonntagsbraten gab es Kartoffelkn\u00f6del, und &#8211; je nach Jahreszeit &#8211; allerlei Gem\u00fcse, Kraut und Salat. Essen dauerte den halben Sonntagnachmittag und war das Familienritual, um das sich alles drehte.<\/p>\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"512\" height=\"768\" src=\"https:\/\/glashausfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/USA_10096-7-8_HDR_Antelope_Canyon_Luca_Galuzzi_2007.jpg\" alt=\"USA 10096-7-8 HDR Antelope Canyon Luca Galuzzi 2007\" title=\"I, Luca Galuzzi \/ CC BY-SA (https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/2.5)\" class=\"wp-image-4607\" style=\"float:left;margin-right:15px;\" srcset=\"https:\/\/glashausfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/USA_10096-7-8_HDR_Antelope_Canyon_Luca_Galuzzi_2007.jpg 512w, https:\/\/glashausfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/USA_10096-7-8_HDR_Antelope_Canyon_Luca_Galuzzi_2007-267x400.jpg 267w, https:\/\/glashausfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/USA_10096-7-8_HDR_Antelope_Canyon_Luca_Galuzzi_2007-510x765.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zeit spielte dabei keine Rolle. Es ging nicht darum, das Essen schnellstm\u00f6glich auf den Tisch zu bekommen, um ja die Lieblingsserie im Fernsehen nicht zu verpassen. Es ging um das Essen selbst. Bis heute noch hat meine Gro\u00dfmutter einen \u00bblangsamen\u00ab Holzofen, und sie behauptet steif und fest, da\u00df nur auf \u00bbechtem Feuer\u00ab das Essen wirklich so schmeckt, wie es soll. Das Leben meiner Gro\u00dfmutter erschien mir damals, nennen wir es: sehr konservativ. Wie eine \u00fcberholte Bauernregel aus dem 19. Jahrhundert. Ich war ein moderner Junge. Meine Ern\u00e4hrung bestand aus S\u00fc\u00dfigkeiten und leicht e\u00dfbaren Fertiggerichten. Das viele Gem\u00fcse war mir suspekt. Da mu\u00dfte man viel zu viel kauen und verdauen.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Sp\u00e4ter, als Erwachsener, waren es dann belegte Br\u00f6tchen, zumeist zwischen zwei Terminen im Auto konsumiert. Das Essen lief irgendwie nebenher ab, fand zwischen T\u00fcr und Angel statt. Um ehrlich zu sein, bekam ich oft gar nicht mit, was ich a\u00df, geschweige denn, wie es schmeckte. Und zuguterletzt hatte ich mir angew\u00f6hnt, w\u00e4hrend dem Essen zu lesen. Als Kind waren es Comics, sp\u00e4ter der Sportteil der Tageszeitung. Soviel zum Thema Ern\u00e4hrung\u2026<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Zwei Jahrzehnte Verdauungsprobleme und mehrere Magengeschw\u00fcre haben ihre Spuren hinterlassen. Irgendwann wurde mir klar, da\u00df Essen tats\u00e4chlich mehr ist als eine leidige Notwendigkeit. Gute und richtige Ern\u00e4hrung sind die Grundvoraussetzung f\u00fcr Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t. Warum mu\u00df der Mensch immer zuerst leiden, um die einfachsten Dinge zu begreifen?<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Heute ist all das, was meine Gro\u00dfmutter tut, wieder in Mode. Ihre Eier sind nun \u00bbBioeier aus Bodenhaltung\u00ab. Ihr Brot ist jetzt \u00bbechtes Holzofenbrot\u00ab. Und ihre Gewohnheit, nur das zu essen, was in ihrem Garten w\u00e4chst und gerade reif ist, nennt man nun: \u00bbregionale, saisonale Ern\u00e4hrung.\u00ab Dabei hat sie nie etwas an ihren Gewohnheiten ge\u00e4ndert. Sie hat nur das getan, von dem sie aus b\u00e4uerlicher Tradition und durch gesunden Menschenverstand \u00fcberzeugt war. Ern\u00e4hrungsglobalisierung und sonntags \u00bbzum Chinesen\u00ab zu gehen, w\u00e4re ihr nie in den Sinn gekommen.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Rund um das Thema Ern\u00e4hrung findet seit Jahren ein Sinneswandel statt. Irgendwann hat man zu begreifen begonnen, welch katastrophale Folgen die modernen \u00bbNahrungs-herstellungs- und Essmethoden \u00ab f\u00fcr den Menschen haben. Nat\u00fcrlich wird das von bestimmten Industrien bis zum heutigen Tage geleugnet. Man m\u00f6chte keinen Zusammenhang sehen zwischen der Ern\u00e4hrung und einer immer kranker werdenden Gesellschaft, kollektivem \u00dcbergewicht, Antriebslosigkeit und Vitaminmangel. Der Physiker Prof. Dr. Fritz A. Popp wurde in den siebziger Jahren von der Industrie beauftragt, nachzuweisen, da\u00df es zwischen biologischer, also \u00bbartgerechter \u00ab und nat\u00fcrlich gewachsener Nahrung keinen Qualit\u00e4tsunterschied gibt zur industriell hergestellten Nahrung.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Seine Forschungsergebnisse waren so eindeutig, da\u00df er der Industrie den R\u00fccken gekehrt und in der Folge den legend\u00e4ren Satz gepr\u00e4gt hat, der Mensch sei im eigentlichen Sinne kein Fleisch oder Pflanzenfresser, sondern ein \u00bbLichts\u00e4uger\u00ab. Denn das Licht in den Zellen, die sogenannten Biophotonen, so Professor Popp, machen den qualitativen Unterschied zwischen nat\u00fcrlicher und unnat\u00fcrlicher Nahrung aus. Dieses Licht wird von der Sonne auf die Pflanzen \u00fcbertragen und in der Folge von den \u00bbPflanzenfressern\u00ab aufgenommen. Unter Kunstlicht wachsende und unreif geerntete Pflanzen tragen diese Biophotonen nicht im selben Ma\u00dfe in sich wie nat\u00fcrlich gewachsene, reif geerntete Pflanzen.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Schon seit der \u00bbEntdeckung\u00ab der Photosynthese wissen wir, welch fundamentale Bedeutung das Licht f\u00fcr die Pflanzen hat. Durch das lichtabsorbierende Pigment Chlorophyll verbinden sich in der Pflanze Wasser und Kohlendioxid zu Glukose, dem elementaren Nahrungsmoment aller \u2013 nicht nur pflanzlicher, sondern auch tierischer und menschlicher Zellen. Je weniger nat\u00fcrliches Licht also aufgenommen wird, desto weniger Energie ist in den Lebewesen vorhanden.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Prof. Dr. Popp kam zu der revolution\u00e4ren Erkenntnis, da\u00df sich der Mensch nicht nur von den stofflichen Bestandteilen der Nahrung ern\u00e4hrt, also den Eiwei\u00dfen, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralien und Enzymen, sondern vom Licht, das in den Nahrungsmitteln gespeichert ist. Und je nat\u00fcrlicher eine Pflanze oder ein Tier heranw\u00e4chst, je nat\u00fcrlicher und artgerechter es gehalten wird, desto gr\u00f6\u00dfer die Anzahl an Biophotonen.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Meine Gro\u00dfmutter kann ich mit solchen wissenschaftlichen Erkenntnissen kaum beeindrucken. Sie sch\u00fcttelt nur den Kopf und sagt: \u00bbMu\u00df man so etwas Einfaches so kompliziert erkl\u00e4ren? Das Nat\u00fcrliche ist immer besser! Was denn sonst? Die Natur gibt es schon immer, und die wei\u00df, wie es geht.\u00ab<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Was die Nahrung anbetrifft, so mag \u00e4u\u00dferlich zwischen der Bionahrung und der \u00bbKunstnahrung\u00ab wenig Unterschied zu sehen sein, ja des\u00f6fteren die Gentomate sogar optisch h\u00fcbscher aussehen und aufgrund der zugef\u00fchrten D\u00fcfte besser riechen. Doch das, was die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt, kann man nicht f\u00e4lschen. Nur die H\u00fclle kann einer Sch\u00f6nheitsoperation unterzogen werden, nicht die Seele.<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Welche fundamentalen Auswirkungen es hat, wenn man nat\u00fcrliches Licht durch Kunstlicht ersetzt, wird ebenfalls schon lange erforscht. Denn nicht nur die Fr\u00fcchte des Ackers und der B\u00e4ume sprechen auf nat\u00fcrliches Licht besser an, sondern auch die Fr\u00fcchte der Menschheit: die Kinder. Bereits in den achtziger Jahren wurden Versuche mit sogenannten \u00bbsonnenlichtanalogen\u00ab Lichtsystemen an Schulen gemacht. Man stellte das Folgende fest: Die von uns weltweit verwendeten Leuchtmittel, also die Gl\u00fchbirnen oder Neonr\u00f6hren, entsprechen in ihrer Lichtzusammensetzung nicht dem Sonnenlicht. Sonnenlicht ist \u00bbVollspektrumlicht \u00ab. Es enth\u00e4lt alle 7 Lichtfarben. Und da alle Organe des K\u00f6rpers (der Asiate w\u00fcrde erg\u00e4nzen; \u00bbund die Chakren\u00ab) unterschiedlichen Lichtfarben zugeordnet sind, also bestimmte Lichtinformationen ben\u00f6tigen, kommt der K\u00f6rper aus dem Gleichgewicht, wenn ihm bestimmte Farben \u00fcberm\u00e4\u00dfig und andere gar nicht zugef\u00fchrt werden. Das \u00bbFlackerlicht\u00ab der Neonr\u00f6hren in den Schulen sah man zudem als eventuellen Grund f\u00fcr die Unruhe der Sch\u00fcler. Also setzte man \u00bbVollspektrumlicht \u00ab ein. Die Folge war eine gr\u00f6\u00dfere Ausgeglichenheit der Sch\u00fcler, h\u00f6here Konzentrationsf\u00e4higkeit, bessere Gesundheit, etc. Doch wie es nun einmal so ist in unserer modernen Welt, erschien die Investition, die billigen Leuchtmittel durch die teureren zu ersetzen, zu hoch. So flackert es weiter in den Schulen\u2026<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">W\u00e4hrend das Vollspektrumlicht inzwischen in vielen Mastbetrieben eingesetzt wird, da erwiesenerma\u00dfen die Masttiere sich besser entwickeln, ausgeglichener und ges\u00fcnder sind. (u.a. Licht schenkt Leben \u2013 Elke Brandmeyer\/Dr. med. Bodo K\u00f6hler \u2013 fit f\u00fcrs leben Verlag)<\/p>\n\n<p style=\"text-indent: 2em;\">Die lebensnotwendigen Biophotonen nehmen wir also durch die Nahrung auf, jedoch auch durch die Haut und die Augen. Jeder Mensch kann sich diese Biophotonen kostenlos besorgen, indem er viel Zeit drau\u00dfen in der Natur verbringt. Oder wenn er bei meiner Oma i\u00dft\u2026<\/p>\n\n<p>Michael Hoppe<br>\n<br>\n\u24b8NATURSCHECK Winter 2009<br>\nAlle Rechte beim Verlag f\u00fcr Natur &amp; Mensch<br>\n<br>\nGLASHAUSFrankfurt.de 2020,<br>\nmit freundlicher Genehmigung, Verlag f\u00fcr Natur &amp; Mensch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich als Kind alle vierzehn Tage meine Gro\u00dfmutter besuchte, spielte sich das Leben in der K\u00fcche und vor allem am Herd ab. Es wurde st\u00e4ndig und stundenlang gekocht. Was gerade im Garten wuchs, landete auf dem Teller. Zum Sonntagsbraten gab es Kartoffelkn\u00f6del, und &#8211; je nach Jahreszeit &#8211; allerlei Gem\u00fcse, Kraut und Salat. 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